Sankt Johannes der Täufer

Gentingen, Gemeinde Gentingen Dorfstraße 21
Beschreibung
Ort und Kirche werden schon in dem Schutzbrief erwähnt, den Papst Alexander II. für die Besitzungen der Abtei Echternach im Jahre 1069 ausstellte.

Die Kapelle erhielt 1696 ein neues tonnengewölbtes Schiff. Der romanische Ostturm wurde 1710 völlig instand gesetzt. Ostwärts an den Turm ist im 19. Jahrhundert die Sakristei angefügt worden.

Der aus dem 18. Jahrhundert stammende Hochaltar ist ein Säulenaltar mit der Figur des heiligen Johannes des Täufers. In den Seitennischen befinden sieh links eine Abbildung der Mutter Gottes und rechts der heilige Johannes der Evangelist. Besonders bemerkenswert ist eine sogenannte Johannesschüssel mit dem Kopf des heiligen Johannes des Täufers aus dem 18. Jahrhundert. Sie hängt an der Innenseite des Westgiebels über dem Eingangsportal der Kapelle.

Ab 1985 wurde die Kapelle von außen und innen renoviert. Zunächst wurden. Außenputzarbeiten, Anstrich, Dachdeckerarbeiten in Naturschiefer und die erforderlichen Klempnerarbeiten durchgeführt. Wegen der Feuchtigkeitsschäden wurde eine Trockenlegung notwendig. Hierbei handelte es sich um substanzerhaltende Maßnahmen und um eine Verschönerung der Kapelle. In den Jahren 1986/87 wurde der Innenraum durch einen neuen Anstrich und eine teilweise Putzsanierung renoviert. Eine Elektroheizung wurde eingebaut. Mit der Sanierung des Turmkreuzes konnten die unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten durchgeführten Arbeiten ihren Abschluß finden. [1]

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
Circa 500 nach Chr. bis circa 1220
Epoche:
Frühmittelalter / Romanik

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.235936
lat: 49.899364
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Im Pohlpesch

Internet
http://de.wikipedia.org/wiki/Gentingen

Datenquellen
[1] 200 Jahre (1790-1990) Pfarrkirche St. Hubertus Körperich . Festschrift Pfingsten 1990 Festtage vom 1. bis 3. Juni. Hrsg. Kath. Pfarramt St. Hubertus Körperich

Bildquellen
Bild 1: Ernst Wackenroder: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz; Band Kreis Bitburg; Düsseldorf 1927.
Bild 2: Peng 13:22, 31 May 2007 (UTC) (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gentingen_088.jpg), „Gentingen 088“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode
Bild 3: Peng 13:22, 31 May 2007 (UTC) (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gentingen_087.jpg), „Gentingen 087“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode

Stand
Letzte Bearbeitung: 25.04.2016
Interne ID: 7197
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=7197
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