Maria-Hilf-Kapelle

Erdorf, Stadt Bitburg
Beschreibung
Die Feldkapelle ist im Keilstein des Eingangsgewändes ins Jahr 1880 datiert. Sie wird von einem zweiflügeligen, halb offenen und handwerklich schön gearbeiteten Türblatt erschlossen und entspricht in Form und Abmessungen der Kapelle beim Erdorfer Kreuzweg. Über dem Portal ist in Zweitverwendung ein stark abgewittertes Relief der Kreuzwegstation Jesus begegnet seiner weinenden Mutter in reicher klassizistischer Rahmung eingelassen, dessen Herkunft unbekannt ist. Die Mittelnische des tonnengewölbten Inneren birgt eine kleine Pietà aus Gips, in den seitlichen Nischen stehen Engelsfiguren aus Sandstein, die Passionswerkzeuge tragen.

Der heutige Kapellenbau soll an die Stelle eines Vorgängers aus dem 18. Jahrhundert getreten sein. Der Reiz seiner stimmungsvollen Lage wird noch verstärkt durch ein vor der Kapelle stehendes, heute stark ergänztes Wegekreuz, dessen Schaft spätgotische Stilmerkmale zeigt. [1]

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Kapellen
Zeit:
1880
Epoche:
Historismus / Jugendstil

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.577337
lat: 49.987811
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Auf der Feuerstadt

Internet
http://www.bitburg-erdorf.de/

Datenquellen
[1] Michael Berens: Die Kirchen und Kapellen des Bitburger Landes. Beiträge zur Geschichte des Bitburger Landes. Sondernummer 8/9 1992. Fotos: Heinz Drossard. http://www.gak-bitburg.de/bericht/Heft_8_9.pdf

Bildquellen
Bild 1: © Wolfgang Breuer, Bonn, 2010.
Bild 2: © Wolfgang Breuer, Bonn, 2010.
Bild 3: © Wolfgang Breuer, Bonn, 2010.
Bild 4: © Wolfgang Breuer, Bonn, 2010.
Bild 5: © Wolfgang Breuer, Bonn, 2010.
Bild 6: © Wolfgang Breuer, Bonn, 2010.

Stand
Letzte Bearbeitung: 09.06.2015
Interne ID: 7449
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=7449
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