Untere Albachmühle im Kylltal

Albach, Stadt Bitburg Albachmühle 2
Beschreibung
Die "Untere Albachmühle" lag an der Mündung des Albaches in die Kyll. Sie wird erstmals im 18. Jahrhundert genannt. 1766 gehörten zum Anwesen eine Getreidemühle sowie eine Holz- und Schleifmühle, außerdem eine kleine Wohnung mit Stall. Im 19. Jahrhundert war die Müllerfamilie Kohl Eigentümerin der unteren Albachmühle. Anfang des 20. Jahrhunderts lieferte der Müller mit dem pferdebespannten Leiterwagen Mehl und Schrot frei Haus nach Bitburg, Irsch, Matzen, Mötsch, Röhl, Sülm und Wilsecker. Johann Otto Delwing übernahm im Jahre 1946 die Albachgetreidemühle. Vorübergehend verpachtete er die Mühle an den Müllermeister Locker aus Hüttingen. In den 1950er Jahren wurde der Betrieb eingestellt. Der letzte Müller Johann Otto Delwing starb 1959. [1] [2]

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Technische Bauten und Industrieanlagen / Mühlen
Zeit:
1766 bis nach dem 2. Weltkrieg
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.565315
lat: 49.975778
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Auf der Langwies

Internet
http://www.bitburg.de/

Datenquellen
[1] Gerten, Wisniewski, Höster: Die Kyll-Geschichte und Geschichten um einen Eifeler Wasserlauf. Hrsg.: Bernd Spindler, Verbandsgemeinde Kyllburg, Oktober 2006.
[2] Zur Geschichte der Mühlen in Bitburg Stadt und Land. Beiträge zur Geschichte des Bitburger Landes, Heft 3, 1991. http://www.gak-bitburg.de/

Bildquellen
Bild 1: ©Heiko Nowak, Bitburg, 2018.
Bild 2: ©Heiko Nowak, Bitburg, 2018.
Bild 3: Sammlung Heiko Nowak, Bitburg, 2018.
Bild 4: Sammlung Heiko Nowak, Bitburg, 2018.
Bild 5: Sammlung Heiko Nowak, Bitburg, 2018.

Stand
Letzte Bearbeitung: 24.07.2018
Interne ID: 7514
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=7514
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