Rote Mühle in Ahrings

Enkirch, Gemeinde Enkirch
Beschreibung
Am 12. September 1830 wurde von 24 Mitgliedern die Gesellschaft der roten Mühle in Ahrings gegründet und mit dem Bau begonnen. 1832 wurde sie in Betrieb genommen und hatte 852 Taler und 20 Silbergroschen gekostet. Der Betrieb dieser Mühle wurde 1962 eingestellt. Sie dient heute als Wochenendhaus.

Gründung der Gesellschaftsmühlen:
Durch die 1793 erfolgte französische Besetzung unseres Landes wurden die alten Sponheimer Gesetze annulliert, wobei auch die verhaßten Mühlenabgaben in Wegfall kamen. Dieses steigerte das Interesse zum Bau von Gesellschaftsmühlen sehr, da die Vorteile derselben von den Starkenburgern seit 1723 bestens vordemonstriert wurden.

Eine durch Kriege verarmte Bevölkerung konnte jedoch nicht sogleich ihre Wünsche realisieren, da das Geld eben fehlte.

Preußen hatte bereits 1810 den Mühlenzwang der Bannmühlen aufgehoben, und als 1817 die Preußische Verwaltung eingeführt wurde, bestand also auch von dieser Seite aus keine Schwierigkeit.

Erst nach 1830 sollte intensiv damit begonnen werden. In zeitlicher Reihenfolge seien hier die Gründungen der Gesellschaftsmühlen wiedergegeben.

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Technische Bauten und Industrieanlagen / Mühlen
Zeit:
1830
Epoche:
Klassizismus

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 7.126105
lat: 49.981585
Lagequalität der Koordinaten: Ortslage
Flurname: Ortslage

Internet
http://www.enkirch-mosel.de/

Datenquellen
Hans-Immich-Spier; Ursprung der Enkircher Mühlen In: Ancharicum - Enkirch - 733 - 1983

Bildquellen
Bild 1: Gemeinde Enkirch (Hg.), 1983. Anchiriacum - Enkirch 733-1983

Stand
Letzte Bearbeitung: 22.11.2003
Interne ID: 7662
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=7662
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