Stadtmühle und Streckhof

Stahl, Stadt Bitburg Stadtmühle 12 und 13
Beschreibung
Die im Nimstal gelegene Stadtmühle entstand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Gipsmühle, produzierte ab 1840 Papier und diente schließlich seit dem ende des Jahrhunderts als Walkmühle. Das ehemalige Mühlengebäude besitzt noch sein Wasserrad.

Das stark modernisierte Wohnhaus An der Stadtmühle 12 ist am Portal 1821 datiert. Unterhalb des Krüppelwalms zum Weg ist der Backofen erhalten, zum Mühlenbach hin wurde 1923 eine nun ungenutzte Spinnerei umgebaut.

Beim Zusammentreffen zweier Wege einige Meter nördlich erhebt sich der kleinbäuerliche Streckhof An der Stadtmühle 13. Er erhielt seine heutige Erscheinung 1898 durch Aufstockung des etwas 50 Jahre älteren Wohnhauses. [1]

Bevölkerung der Stadt-Mühle 1843: 7 (männlich: 3, weiblich: 4) [3]

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Technische Bauten und Industrieanlagen / Mühlen
Zeit:
1517-1843
Epoche:
Renaissance

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.506629
lat: 49.972255
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Die Stadtmühl

Internet
http://www.bitburg.de/

Datenquellen
[1] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Bitburg-Prüm, 9.2 Wernersche Verlagsgesellschaft 1994. ISBN 3-88462-132-7
[2] Bärsch: Beschreibung des Regierungsbezirks Trier nach amtlichen Quellen. Bd. 2, Trier, 1846.
[3] Zur Geschichte der Mühlen in Bitburg Stadt und Land. Beiträge zur Geschichte des Bitburger Landes, Heft 3, 1991. http://www.gak-bitburg.de/


Stand
Letzte Bearbeitung: 02.02.2013
Interne ID: 7783
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