Bademer Kreuz

Badem, Gemeinde Badem Pickließemer Straße
Beschreibung
In Nähe der Wegekreuzung Badem - Gindorf - Kyllburg steht ein schlankes Schaftkreuz. Der erste Blick bestätigt, daß es sich um eine Arbeit der Kyllburger Schule handelt. Der Schaft ist unmittelbar über der Erde dachartig verjüngt und trägt auf dem verjüngten Teil ein Blumenornament. Der mittlere Schaftteil hat die Inschrift:
PETER SCHMID VON BADEM MEIER DASELBST VND SEINE HAVSFRAV CHRISTIN.
Darunter das Steinmetzzeichen.

Am oberen Schaftende ist eine Kreuzblume eingehauen, darüber die Jahreszahl 1614. Das aufgesetzte Kreuz wirkt schwer im Verhältnis zum schlanken Schaft. Kreuzarme und Kreuzbalken tragen die Inschrift:
O CRVX AVE SPES VNICA (Sei gegrüßt, o Kreuz, meine einzige Hoffnung).

Die Rückseite zeigt im Mittelpunkt der sich kreuzenden Kreuzbalken eine rautenförmige Vertiefung. Meyer bezeichnet es zu Recht als bemerkenswert, daß die Beschriftung des Schaftes hier nicht längs dem Schaft verläuft, wie es zu dieser Zeit üblich war, sondern quer zum Schaft. So muß man ihm zustimmen, wenn er der Auffassung ist, daß außer den Spuren einer früheren Renovierung auch das Schriftbild später erneuert worden ist.

Das Kreuz hat eine Höhe von etwa 2,70 Meter. [1]

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Bildstöcke und Kreuzwegstationen
Zeit:
1614
Epoche:
Renaissance

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.610951
lat: 50.004784
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Die oberst Hundswiesen

Internet
http://www.badem.de/

Datenquellen
[1] Karl E. Becker: Das Kyllburger Land. Kyllburg 1977. Hrsg. Verbandsgemeinde Kyllburg.

Bildquellen
Bild 1: Karl E. Becker: Das Kyllburger Land. Kyllburg 1977.

Stand
Letzte Bearbeitung: 28.12.2004
Interne ID: 9127
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=9127
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