Sankt Nikolaus

Baldringen, Gemeinde Baldringen Kapellenstraße 4
Beschreibung
Saalbau mit dreiseitigem Chorschluss und behelmten Dachreiter über der abgewalmten Giebelseite. Der im Ortszentrum stehende und wegen der Hanglage stark gesockelte, verputzte Bruchsteinbau wird an allen Seiten von Trierer Zeilen umfasst. Die im Portalsturz 1822 datierte Kapelle erscheint in den für die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts verbindlich schlichten Formen, die auch hier vom 18. Jahrhundert vorgeprägt sind. Das Portal aus rotem Sandstein akzentuiert ein leicht geschweifter Abschluss auf architravierten Kämpfern.

Das Gebäude wurde in den Jahren 1908, 1946, 1969 und 1982 renoviert. Am ansehnlichen kleinen Holzaltar vom Ende des 18. Jahrhunderts, der 1982 instandgesetzt wurde, befindet sich anstelle des durch Kriegseinwirkung verlorenen Altarblattes und des Gemäldes am Auszug jetzt eine Figur des heiligen Nikolaus in einer Nische.

Die Kapelle ist auch Wahrzeichen der eigenständigen gemeindlichen Behauptung seit Anfang des 19. Jahrhunderts.

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
1822
Epoche:
Klassizismus

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.684231
lat: 49.613362
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://de.wikipedia.org/wiki/Baldringen

Datenquellen
Homepage der Initiative Region Trier e.V. Sehen & Erleben - Bau-Denkmäler http://www.regiontrier.de/cgi/bin


Stand
Letzte Bearbeitung: 08.03.2005
Interne ID: 9524
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=9524
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