Ehemalige Arnulphus-Kirche auf dem Arensberg

Walsdorf, Gemeinde Walsdorf
Beschreibung
1182 hatte die Abtei Sankt Maximin das Patronatsrecht der Kirche zu Arnolfsberg. 1822 wurde die Kirche abgerissen und in Walsdorf eine neue errichtet. [1]

Die Reste einer Kirche liegen auf halber Höhe des Arensberges. Sie bestand aus einem nach Osten verjüngtem Schiff mit vorgelegtem schwerem Westturm und jüngerem Chor von drei Jochen, bei außer Achse um sich dem steil geböschtem Berghang anzupassen. Die Geländekante zum Teil von der Südmauer des Schiffs besetzt, sonst von der im Oval herumgeführten Kirchhofsmauer. Die Kirche war vielleicht ein zweischiffiger Raum mit einer Mittelsäule. Die Nordwand des Chores stand 1928 noch in Resten aufrecht; man erkennt die Spätgotik an einer zierlichen Profilkonsole und dem Rest einer figürlichen Konsole, die auf ein Kreuzgewölbe hinweisen. Die Darstellung der Kirche (s. Abbildung) auf einer Übersichtskarte der Herrschaft Oberehe (um 1700) wollte nicht der Wirklichkeit entsprechen, doch ist der Bau deutlich als stattliche, weithin sichtbare Kirche charakterisiert und auf halber Höhe des Berges angenommen. Ausstattungsstücke aus der Kirche befinden sich in der neuen Kirche. [2]

Einordnung
Kategorie:
Archäologische Denkmale / Siedlungswesen / Wüstungen
Zeit:
1182
Epoche:
Frühmittelalter / Romanik

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.731633
lat: 50.287968
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Arensbergerhach

Internet
http://www.walsdorf-vulkaneifel.de/

Datenquellen
[1] W. Janssen: Studien zur Wüstungsfrage. 1975.
[2] Ernst Wackenroder, Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Die Kunstdenkmäler des Kreises Daun, 1928.
[3] Topographische Karte von 1895.

Bildquellen
Bild 1: Ernst Wackenroder: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Kreis Daun.

Stand
Letzte Bearbeitung: 15.08.2013
Interne ID: 961
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=961
ObjektURL als Mail versenden