Sankt Firminus, Quirinus und Ferrutius (2)

Masholder, Stadt Bitburg Zur Heide/Burengasse
Beschreibung
Dreiseitig geschlossener Saalbau mit niedrigem verschieferten Dachreiter, auf dem Schlußstein des Portals auf 1808 datiert.

Flachdecke über breiter Voute auf umlaufendem Gesims. Bei der 1951 angefertigten Verglasung der Rundbogenfenster der Längsseiten wurden Scheiben mit Heiligenbüsten wiederverwendet, die wie 14 Terracottaplatten des Kreuzweges von 1909 nazarenisch beeinflußt sind. An den Wänden finden sich barocke Heiligenfiguren.

Der Kirchenhof, zu den jeder anliegende Hof einen eigenen Zugang besaß, umschließt ein heute nicht mehr oft anzutreffendes Ensemble von Familiengrabstätten mit Grabsteinen aus Sandstein. Hervorzuheben ist das Grabmal der Familie T. Neyses mit Kreuzigungsgruppe in Formen des späten Historismus. Neben der vorgelagerten hohen Treppe sind ein Kapitell des 18 Jahrhunderts und eine Ecce-Homo-Büste eingelassen. [1]

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
1808
Epoche:
Klassizismus

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.515003
lat: 49.949760
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://www.bitburg.de/

Datenquellen
[1] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Bitburg-Prüm, 9.2 Wernersche Verlagsgesellschaft 1994. ISBN 3-88462-132-7

Bildquellen
Bild 1: Heinz Drossard in: Michael Berens: Die Kirchen und Kapellen des Bitburger Landes.

Stand
Letzte Bearbeitung: 29.03.2005
Interne ID: 9636
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=9636
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